Blutsbrüder teilen alles

Darsteller

Alex: Lorenz Willkomm
Ferry: Johannes Nussbaum
Ben: Benedikt Hösl
Spindel: Felix Jancik
Chorleiter: Udo Samel
Alice: Susanne Lothar
Helenka: Daniela Nane
Gauleiter: Bernhard Schir
Rosa: Fanny Krausz

Stab

Produzenten: SK Film, Libra Film, Pinguin Film
Regie: Wolfram Paulus
Drehbuch: Wolfram Paulus
Kamera: Tudor Mircea
Schnitt: Cordula Werner
Musik: Hannes M. Schalle
Szenenbild: Dan Toader

Daten

Laufzeit: 85 Minuten
Länge: 2423 Meter
Format: DCP, Bluray
Bild: Farbe
Produktionsjahr: 2012
Herstellungsland : Deutschland / Austria / Romania
FSK: ab 12 Jahren

Inhalt

Blutsbrüder teilen alles

1944. Die Bomben fallen längst nicht mehr nur auf Industriestädte. Eine versteckte Fabrik machen Hallein zu einem Ziel alliierter Angriffe. Kinder werden nun aus der Stadt evakuiert. Die letzte Welle der Kinderlandverschickung (KLV) hat begonnen. Ferry und Alex, zwei Blutsbrüder wie Winnetou und Old Shatterhand verdienen sich ihr Taschengeld mit illegalen Schwarzmarktgeschäften und werden von der um einiges älteren Rosa in die höchst interessanten Mysterien der Erotik eingeführt. Ferry muss in die Kinderlandverschickung, Alex Eltern haben ihr Sohn lieber zu Hause. Ihm fällt aber im Traum nicht ein, seinen Blutsbruder allein ziehen zu lassen. Er trickst seine Eltern aus und so finden sich beide in dem tschechischen Kurort Bad Nymburg wieder. Dort müssen sie anfangs den schrecklichen HJ-Drill mitmachen, aber bald werden sie in den TCK, einem dort zufällig stationierten Knabenchor aufgenommen. Die Freundschaft der beiden wird im Lauf der Handlung mehrmals hart geprüft. Ein weiter Spannungsbogen ist die geheim gehaltene jüdische Herkunft von Alex. Er selber weiß fast bis zum Schluss nichts davon.

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Bildergalerie

Wolfram Paulus

Wolfram Paulus wurde 1957 in Großarl/Salzburger Land geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in seiner Heimatgemeinde und des Gymnasiums in St. Johann im Pongau studierte er von 1977 bis 1982 an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Dort entstand unter anderem sein Abschlussfilm “Wochenend”, der 1981 den Förderpreis der “Münchner Abendzeitung” und 1985 den Österreichischen Förderpreis für Filmkunst erhielt. Nach dem Zivildienst bei der Salzburger Lebenshilfe gab er mit “Heidenlöcher” sein Kinofilmdebüt, das als österreichischer Beitrag im Wettbewerbsprogramm der Berliner Filmfestspiele 1986 Weltpremiere feierte und mit dem Bayerischen Filmpreis für beste Nachwuchsregie 1985 ausgezeichnet wurde. “Heidenlöcher” wurde außerdem mit dem Deutschen Bundesfilmpreis 1986 sowie mit dem Wiener Filmpreis 1987 geehrt. Es folgten eine Reihe weiterer Filmarbeiten, die zu zahlreichen anerkannten Filmfestivals geladen wurden.

Filmografie

Heidenlöcher (Kinofilm, 1985), Nachsaison (Kinofilm, 1987), Die Ministranten (Kinofilm, 1990), Du bringst mich noch um (Kinofilm, 1994), Ein Rucksack voller Lügen (Kinofilm, 1995), Rennlauf (TV-Film, 1997), Der Schatz, der vom Himmel fiel (Kinofilm, 1999), Zwei Affären und noch mehr Kinder (TV-Film 2001), Augenleuchten (Kinofilm, 2004), Mathilde liebt (TV-Film, 2005), Die Verzauberung (TV-Film, 2006), Jeder Mensch braucht ein Geheimnis (TV-Film, 2009), Blutsbrüder teilen alles (Kinofilm, 2012)

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